March 14, 2018

Behind the scenes "Return of the Goat"

 

Director Mark Jenkinson, der Goatman und Director Of Photography Khalid Mohtaseb

 

Bei YT setzen wir die Messlatte gerne mal ein bisschen höher – bei der Entwicklung unserer Bikes und natürlich auch bei deren Release. Beim Kick-Off zur neuen CAPRA Kampagne war allen klar, hier muss was Großes her. Das Ding soll zünden.

So standen wir vor der schwierigen Aufgabe, eine Kampagne auf die Beine zu stellen, die alles bisher Dagewesene toppen würde. Eine Herausforderung, die unsere kreativen Köpfe gerne annahmen. Und wie so oft bei YT entwickelte sich aus der ersten Blitzidee schnell ein Lauffeuer; die wildesten Kreationen wurden gesponnen. Allen voran: unser CEO Markus Flossmann und Creative Director Andreas John. Die anfängliche Idee, einen Horrorfilm im 80er Jahre Look zu drehen, stieß sofort auf offene Ohren und unsere Kreativagentur SHIFT Active Media war Feuer und Flamme für das Projekt.

James Dando, Account Manager bei SHIFT, war von Anfang an dabei. Von der Ideenfindung über einen fünftägigen Produktionsmarathon bis zum Final Release. Er hat uns einen kleinen Einblick hinter die Kulissen gegeben und erzählt von den Dreharbeiten. 

 

 

 

James Dando

Dando & Team

 

Wo wurde “Return of the Goat” gedreht?

Wir haben in verschiedenen Locations rund um Lone Pine, Kalifornien und am Fuße des Mount Whitney gefilmt, dem höchsten Punkt der USA. Die Region ist zwar nicht unbedingt fürs Mountainbiken bekannt, aber die Location bot ein großartiges und dramatisches Setting für den Film. 

Wer hat den Film gedreht und wie viele Leute waren in die Produktion involviert?

Die ursprüngliche Idee kam von YTs Creative Director Andreas John und wurde dann in Zusammenarbeit mit SHIFT ausgearbeitet. Beiden Parteien war bewusst, dass man bei solch einem Vorhaben auf globale Film-Talente zurückgreifen muss, um einen richtig guten Horrormovie im Kino-Look zu produzieren. Das Ganze sollte schließlich kein normales Bike-Release Video werden. Und so kontaktierten wir Mark Jenkinson von Rogue Films, einen gefeierten Werbefilm-Regisseur, der sich sofort in das Projekt verliebte. Nach einigen Monaten rastloser Planung und kreativer Weiterentwicklung waren insgesamt achtzig Menschen in die Produktion involviert, inklusive des namhaften New Yorker DoP (Director of Photography) Khalid Mohtaseb.

 

 

 

 

Wo und wann fanden die Dreharbeiten statt?

Die Idee entstand im Sommer im YT Headquarter in Forchheim. Von da an war das Londoner Büro von SHIFT in die Pre-Production eingebunden. Der Dreh selbst fand in den USA statt, so dass das gesamte Projekt ein Drei-Nationen-Vorhaben war. Der Großteil der Produktion fand in Lone Pine, USA, im Januar 2018 statt, während der Schnitt in London vorgenommen wurde. Das Sound-Design wiederum wurde final in den USA erstellt. Die Riding-Szenen am Ende des Films entstanden in Portugal und Südkalifornien mit den YT Teamfahrern Bryan Regnier, Ace Hayden, Aaron Gwin und Angel Suarez. 

 

 

 

 

 

Wie habt ihr die Locations entdeckt?

Filmproduktionen in solchem Ausmaß haben natürlich auch einen Location Scout im Team, der dafür verantwortlich ist, die besten Drehorte ausfindig zu machen. Dieser Job frisst extrem viel Zeit und ist recht komplex mit jeder Menge Recherche, Reisen und natürlich Verhandlungen. Wir hatten einen sehr fähigen Scout an der Hand, der auch die Dreharbeiten begleitete. Wir sind ihm sehr dankbar!

Und wer ist der Goatman?

Das dürfen wir nicht verraten. Wir sagen nur eins: Wir haben euch gewarnt.

Sind die Goatman Tattoos echt?

Natürlich. Oder glaubt ihr etwa, wir hätten einen talentierten Make-up Artist jeden Tag Tattoos aufbringen lassen, die wir uns vorher ausgedacht haben? Das wär’ ja der totale Wahnsinn.

 

 

 

Ist der Kopf des Goatman eine Maske oder wurde der Ziegenkopf in der Post-Produktion animiert?

Ein bisschen von beidem. Die Maske wurde von einer sehr talentierten Lady in Deutschland handgefertigt. Es waren sogar zwei Masken, wir brauchten nämlich eine in Reserve. In der Postproduktion haben wir den Ziegenkopf dann zum Leben erweckt und ihn blinzeln lassen.

Lief der Dreh problemlos oder hattet ihr zwischendurch Schwierigkeiten?

Welches Projekt klappt schon zu 100% wie geplant? Erst recht, wenn es sich um einen Film handelt. Natürlich hatten wir die ein oder andere Herausforderung zu bewältigen, aber das Meiste verlief schon nach Plan. Unsere Drehtage waren extrem lang mit ganz wenig Schlaf. Aber jeder, der am Projekt beteiligt war, hatte Bock auf den Film und war extrem motiviert, deswegen konnten wir den Dreh auch in einer Woche hinter uns bringen. Und ja, wenn du in der einen Minute bei 25 Grad ins Schwitzen kommst und in der nächsten fängt es an zu schneien, dann steht man vor Herausforderungen. Aber wir hatten Kaffee, Süßigkeiten und jede Menge Ausdauer, also alles gut.   

 

 

 

 

 

Welche Rolle spielt das Sound Design im Film?

Wer glaubt, dass ein Film ausschließlich auf der visuellen Schiene funktioniert, der irrt gewaltig. Der große Unterschied zwischen einer mittelmäßigen und herausragenden Produktion macht am Ende das Sound Design. George Lucas hat mal gesagt, dass Sound die Hälfte der filmischen Erfahrung ist. Und für unseren Horror-Movie ist das Sound Design natürlich essentiell. Ein gut gemachtes Sound-Design zieht den Zuschauer noch stärker in den Film hinein – und lässt ihn im richtigen Moment im Sessel zusammenzucken. Buh!!!

 

 

 

 

 

 

 

Gibt es irgendwelche versteckten Anspielungen im Film? Details, auf die man achten sollte?

Ja, es gibt ein paar versteckte Ostereier: Zum Beispiel "Andi's such a dick..." bezieht sich auf YTs Creative Director Andreas John. Dann das Bad Doggy T-Shirt, das auf der Wäscheleine hängt und der Teddy-Bär im Van des Goatman, er ist nämlich eigentlich ein kleiner Softie. Und wenn man ganz genau hinsieht, erkennt man unter den Goatman Tattoos ein paar CAPRA Anspielungen. Also unbedingt nochmal schauen und auf die Details achten. 

 

Danke für's Interview, James!

 

 

 

  All photos by James Cheadle.