June 12, 2017

Call him Mr. Leogang

 

Besser hätte das Wochenende für Aaron Gwin nicht laufen können: Ausgezeichnete Streckenverhältnisse, Bestzeit im Qualifying und am Ende ein verdienter Sieg nach einem Wahnsinnslauf.   

Das Rennwochenende in Leogang lief für unseren Mob-Rider Aaron Gwin wie am Schnürchen. Auf der 2,63km langen Strecke in Leogang, die zu Aarons Lieblingsstrecken gehört, herrschten beste Verhältnisse. Das Qualifying am Samstag konnte er locker für sich entscheiden – ganze zwei Sekunden vor Konkurrent Greg Minnaar. 

Mit diesem dicken Polster und viel Selbstvertrauen ging es dann am Sonntag als Letzter an den Start. Die Spannung an der Strecke war kaum erträglich, schließlich hatte Loris Vergier einen sehr guten Lauf hingelegt. Aber Aaron tat einfach das, was auch die letzten zwei Jahre in Leogang perfekt funktioniert hatte: Vollgas, höchste Konzentration und pushen, was das Zeug hält. Bei einem kleinen Patzer in der unteren Sektion ging ein Raunen durch die Menge, ein größerer Fahrfehler hätte Aaron den Sieg gekostet. Er meisterte die staubtrockene, lose Strecke aber souverän und fuhr schließlich mit 3:06.958 den wohlverdienten Sieg ein – das dritte Jahr in Folge! Aaron wandert mit diesem Sieg auf Platz 2 der Gesamtwertung.   

 

 

 

„Was für ein Wochenende! Ich habe jeden Tag dieser Woche genossen. Seit meinem ersten Run am Freitag fühlte ich mich auf der Strecke wohl und hab mich total auf meinen Race-Run gefreut. Jetzt bin ich einfach nur megahappy, dass ich das Rennen gewonnen habe. Von Woche zu Woche fühle ich mich stärker und freu mich auf den Rest der Saison.“ (Aaron Gwin)

 
 

Aarons Teamkollege Neko hatte leider nicht so viel Glück: Bei einem harten Crash im Training am Freitag verletzte er sich am Handgelenk, so dass er die Quali und das Rennen nur mit Schmerzen und angezogener Handbremse absolvierte. Letztendlich brachte er einen soliden Run runter und platzierte sich auf der 35, im Overall-Ranking auf Platz 11. „Für Aaron freue ich mich total, schließlich ist es immer schön, wenn Freunde ihre Ziele erreichen. Mein Wochenende selbst war eine ziemliche Challenge, meine Hand schmerzte und ich konnte nur eingeschränkt trainieren. Aber alles in allem bin ich froh, dass ich in Andorra an den Start gehen und mein Bestes geben kann. Ich habe in letzter Zeit viel Gutes erlebt und dieser Rückschlag ist eigentlich nur ein kleiner Stein auf meinem Weg.“

Das Team macht jetzt erst einmal eine zweiwöchige Pause, bevor es Ende Juli nach Vallnord zum vierten Rennen geht. 

 

 

 

 

 

((Pics by Ale Di Lullo & Isac Paddock))