October 07, 2016

JEFFSY im Rennmodus

 

 

Yonatan Yatom, isrealischer Enduro-Fahrer und Teil der YT Family, ist seit Juni stolzer Besitzer eines JEFFSY CF Pro und nimmt damit an verschiedenen Enduro-Rennen teil. Er erzählt Euch, wie sich JEFFSY so im Rennmodus macht.

Wenn man ein neues Bike bekommt und es auspackt, ist das jedes Mal ein großartiges Gefühl, ganz egal ob als kleines Kind oder als vollgesponserter Mountainbike-Pro. Auf das JEFFSY war ich ziemlich gespannt, weil ich früher schon mal ein 29er gefahren bin und wusste, dass es perfekt für die Trails in Israel wäre. Das Bike kam dann auch pünktlich zum letzten Rennen der Frühjahrssaison (im Sommer ist bei uns zu heiß zum Rennenfahren) in Israel an. Wir also donnerstags schnell zum Zoll, das Bike abgeholt und dann bei mir zu Hause aufgebaut, damit es Samstag fertig für’s Rennen war. Und es sah ganz danach aus, dass es ein aufregendes Rennwochenende werden würde.

Als ich dann auf dem Trail war, hat es sofort Klick gemacht: Ich bekam schnell ein Gefühl für das Bike, hab mich zu Hause gefühlt, schließlich ist das JEFFSY von der Geometrie her meinem CAPRA sehr ähnlich. Trotzdem war ich ein bisschen besorgt, ob ich nach so langer Zeit auf meinem CAPRA mich aufs JEFFSY einstellen könnte. Das CAPRA ist vor allem eine Spaßmaschine, aber auch im Rennen eine absolute Rakete. Ja und das JEFFSY – es hat mich nicht enttäuscht. Es macht auf dem Trail genauso viel Spaß, liegt satt auf dem Trail und zieht trotzdem gut ab. Es ist nicht ganz so schnell in den Kurven wie ein Slalombike, aber es ist fast verdammt schnell auf meinen local trails. 

 

 

 

Das Rennformat hier in Israel ist ein bisschen anders als das der Enduro World Series: Wir fahren nur eine gezeitete Stage, diese allerdings mehrmals, und auch die Verbindungsetappe ist ein und dieselbe. Also alles in allem ist es eine Runde, die wir drei oder vier Mal fahren, mit Time Limits bei den Anstiegen. Das rührt daher, dass die Organisatoren nur begrenzte Kapazitäten haben was Zeitnahme und so weiter angeht. Bei diesem Rennen fuhren wir sogar nur drei Runden, denn das Wetter war einfach zu krass, also zu trocken und zu heiß.

Ich versuche normalerweise, den Tag mit einem sauberen und smoothen Run zu beginnen, um zu sehen, wo ich mich verbessern kann. Meinen ersten Lauf brachte ich in 2:49 min runter. Damit war ich zwar happy, aber ich wusste, da geht noch mehr. Ein sauberer zweiter Run brachte mir 2:47 min und der dritte und letzte Run dauerte sogar nur 2:45 min – das war zwar keine konstante Leistung, aber ich konnte mir mit 22 sec Vorsprung den ersten Platz holen. Kein schlechter Start für meinen neuen Renngefährten JEFFSY, ich ging beruhigt und Bock auf mehr in die Sommerpause.  

Ich hoffe, ich kann Euch nach der Sommerpause noch mehr Insights in das israelische Renngeschehen geben. Bis dahin – keep on shredding!